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Zur Berücksichtigung eines bestehenden Implantats bei der Beurteilung der Notwendigkeit eines festsitzenden Zahnersatzes

LeitsatzkarteiJudikaturDanielle NoeRdM-LS 2026/26RdM-LS 2026, 79 Heft 2 v. 16.4.2026

Auf den Zahnersatz bezogen ist die Zweckmäßigkeit der Krankenbehandlung iSd § 90 Abs 2 GSVG gegeben, wenn die gesetzten Maßnahmen nach dem anerkannten Stand der medizinischen Wissenschaft zum Zeitpunkt der Maßnahme objektiv geeignet waren, die durch das Fehlen von Zähnen oder Zahnstücken bzw durch schadhafte Zähne beeinträchtigten Funktionen des Kauens, Beißens oder Sprechens wiederherzustellen. Dabei setzt die Wiederherstellung der beeinträchtigten Funktionen voraus, dass die Maßnahme hinreichend wirksam ist, dh, nach Umfang und Qualität auch den Erfolg auf eine bestimmte Zeit gewährleisten muss, um dem Mindeststandard der ausreichenden Leistung zu entsprechen.

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