Dieser Beitrag beleuchtet aus bildungspsychologischer Perspektive die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf Kinder und Jugendliche. Im Zentrum steht das an der Fakultät für Psychologie der Universität Wien durchgeführte Forschungsprojekt „Lernen unter COVID-19-Bedingungen“, das psychosoziale Belastungen und Schutzfaktoren für psychische Gesundheit untersuchte. Die Ergebnisse zeigen: Schulen spielen eine zentrale Rolle für Wohlbefinden und Lernmotivation – insb durch das Erfüllen grundlegender psychologischer Bedürfnisse. Abschließend werden Schlussfolgerungen für ein zukunftsfähiges, sozial gerechtes Bildungssystem diskutiert.

