Dieser Beitrag gibt den Inhalt eines Vortrags wieder, den der Autor am 25. 6. 2024 bei der Richter:innen-Tagung in Kitzbühel hielt. Der Charakter der Darstellung wurde auch in der schriftlichen Variante möglichst beibehalten. Die nachfolgenden Überlegungen über mögliche Aspekte einer Novellierung des 2. ErwSchG werden in den größeren Kontext der langjährigen Entwicklungen gestellt. Es geht dem Autor ua auch darum, den Unterschieden in den Werthaltungen nachzuspüren, den Widersprüchlichkeiten, Doppelbotschaften und Ambivalenzen, die in der Diskussion vielleicht zu wenig wahrgenommen werden oder bei denen schnell von einer gleichen Gesinnung ausgegangen wird.