Hass im Netz ist längst kein Randphänomen mehr, sondern eine zentrale Herausforderung für Strafrecht und Rechtsdurchsetzung. Der Beitrag gibt einen Überblick über die wichtigsten (IT-)strafrechtlichen Tatbestände - von Drohung und Stalking bis zu Cybermobbing und Verhetzung - sowie über ergänzende zivil-, medien- und datenschutzrechtliche Ansprüche. Anhand aktueller Rechtsprechung wird aufgezeigt, welche praktischen Folgen Online-Hetze nach sich zieht und wie Solidarhaftung, Schadenersatz und Grundrechtsabwägungen die Rechtslage prägen. Abschließend werden europäische Entwicklungen und präventive Ansätze diskutiert.

