Rund zwei Drittel aller pflege- und betreuungsbedürftigen Menschen leben zu Hause und werden von Angehörigen, vorrangig Frauen, unterstützt - eine oftmals unbefriedigende Situation. Pflegebedürftige sind zunehmend isoliert und Pflegende leiden unter Zeitmangel, fühlen sich überfordert. Eine Tagesbetreuung entlastet betreuende Angehörige, stärkt Besucher in der Eigenverantwortung und Selbstständigkeit, erleichtert soziale Kontakte und eröffnet das Interesse für neue Betätigungsfelder. Am Beispiel des Geriatrischen Tageszentrums Anton Benya der Wiener Sozialdienste (FN ) zeigt der Beitrag das Spektrum der Angebote auf und informiert über die Rahmenbedingungen.

