Die landesrechtlichen Vorschriften iZm Zweitwohnsitzen werden zunehmend restriktiver und komplexer. Es wird versucht, die Errichtung von Zweitwohnsitzen einzudämmen. Einige Bundesländer verfolgen diesbezüglich eine Doppelstrategie: Bau-, raumordnungs- und grundverkehrsrechtliche Maßnahmen werden mit abgabenrechtlichen Maßnahmen verknüpft. Zweitwohnsitzabgaben belasten die Innehabung von Wohnraum, der nicht als Hauptwohnsitz genutzt wird. Gemeinden soll damit eine zusätzliche Einnahmequelle eröffnet werden, um die durch Zweitwohnsitze entstehenden Aufwendungen abzudecken. Dieser Beitrag beleuchtet die unterschiedlichen landesgesetzlichen Regelungen über die Einhebung von Zweitwohnsitzabgaben sowie die damit im Zusammenhang stehenden Grundsatzfragen.