Die angespannte Personalsituation stellt eine der zentralen Herausforderungen der Pflege in Österreich dar und wirkt sich unmittelbar auf die Qualität der pflegerischen Versorgung aus. Trotz vergleichbarer Zielsetzungen zur Sicherstellung qualitativ hochwertiger Pflege unterscheiden sich die landesgesetzlichen Regelungen zur personellen Ausstattung erheblich. Diese Unterschiede wurden vom Rechnungshof zu Recht kritisiert, weil sie die bundesweite Vergleichbarkeit und die Qualitätssicherung erschweren. Abschließend werden die Notwendigkeit einer stärkeren Koordinierung der Personalvorgaben und Reformansätze aufgezeigt.

