vorheriges Dokument
nächstes Dokument

Verlustverwertung bei privaten Grundstücksveräußerungen im Anwendungsbereich der Hauptwohnsitzbefreiung – Eine kritische Würdigung im Lichte der aktuellen BFG-Judikatur

FachbeiträgeUniv.-Prof. Mag. Dr. Sabine Urnik , Univ.-Ass. David HuberJEV 2026, 171 Heft 2 v. 22.6.2026

Positive und negative Einkünfte aus privaten Grundstücksveräußerungen sind im Anwendungsbereich der „Hauptwohnsitzbefreiung“ von der Einkommensbesteuerung befreit. Dies gilt allerdings nur bis zu einer Grundstücksfläche von 1.000 m2, sodass der übersteigende Anteil am Grund und Boden der Steuerpflicht unterliegt. Der vorliegende Beitrag greift eine unlängst ergangene BFG-Entscheidung (3.11.2025, RV/6100029/2018) auf, derzufolge steuerpflichtige positive Einkünfte mit steuerbefreiten negativen Einkünften aus der Veräußerung eines bebauten Grundstücks verrechenbar sind, und unterzieht dieses Ergebnis einer krit Würdigung.

Sie möchten den gesamten Inhalt lesen?

Melden Sie sich bei Lexis 360® an.
Anmelden

Sie haben noch keinen Zugang?
Lexis+ ist die Evolution von Lexis 360®
Jetzt Lexis+ kostenfrei testen!

Stichworte