In der Bundesrepublik Deutschland ist eine Gefäßschädigung der Hand durch stoßartige Krafteinwirkungen als Berufskrankheit anerkannt. Ursache ist ein (chronisches) Trauma auf die Feinstrukturen der Hand. In Österreich fehlt dieses Krankheitsbild in der Liste der Berufskrankheiten (noch). Der Beitrag geht auf den Mechanismus, die Studienlage, Diagnostik und Differenzialdiagnostik ein, um gutachterliche traumatische Syndrome, wie das HHS bzw. THS, vom vibrationsbedingten vasoplastischen Syndrom abzugrenzen.

