§ 48 AVG

Alte FassungIn Kraft seit 01.2.1991

1. Zu Z 3 vgl. Art. 20 Abs. 3 B-VG, BGBl. Nr. 1/1930, § 46 Abs. 3 und 4 BDG 1979, BGBl. Nr. 333/1979. 2. Zu Z 2 vgl. Art. XVIII des Konkordats 1934, BGBl. II, Nr. 2/1934 (katholische Geistliche), § 11 Abs. 1 BGBl. Nr. 182/1961 (evangelische Geistliche), § 7 Abs. 1 BGBl. Nr. 229/1967 (Geistliche der griechisch-orientalischen Kirche).

Zeugen

§ 48.

Als Zeugen dürfen nicht vernommen werden:

  1. 1. Personen, die zur Mitteilung ihrer Wahrnehmungen unfähig sind oder die zur Zeit, auf die sich ihre Aussage beziehen soll, zur Wahrnehmung der zu beweisenden Tatsache unfähig waren;
  2. 2. Geistliche darüber, was ihnen in der Beichte oder sonst unter dem Siegel geistlicher Amtsverschwiegenheit anvertraut wurde;
  3. 3. Organe des Bundes, der Länder, Bezirke und Gemeinden, wenn sie durch ihre Aussage die ihnen obliegende Amtsverschwiegenheit verletzen würden, insofern sie von der Pflicht zur Geheimhaltung nicht entbunden sind.

1. Zu Z 3 vgl. Art. 20 Abs. 3 B-VG, BGBl. Nr. 1/1930, § 46 Abs. 3 und 4 BDG 1979, BGBl. Nr. 333/1979.

2. Zu Z 2 vgl. Art. XVIII des Konkordats 1934, BGBl. II, Nr. 2/1934 (katholische Geistliche), § 11 Abs. 1 BGBl. Nr. 182/1961 (evangelische Geistliche), § 7 Abs. 1 BGBl. Nr. 229/1967 (Geistliche der griechisch-orientalischen Kirche).

Schlagworte

Amtsverschwiegenheit, Beamter, öffentlich Bediensteter, Gebietskörperschaft, Beichtgeheimnis, Wahrnehmungsunfähigkeit, Aussageunfähigkeit

Zuletzt aktualisiert am

30.01.2026

Gesetzesnummer

10005768

Dokumentnummer

NOR12063036

alte Dokumentnummer

N4199113997J

Lizenziert vom RIS (ris.bka.gv.at - CC BY 4.0 DEED)