Abs. 3 und 4 treten mit jenem Bundesgesetz, welches einen neuen § 19 Abs. 1a NAG einführt, in Kraft (vgl. § 13 Abs. 19).
4b. Abschnitt
Form der Urkunden und Nachweise für Dokumentationen
§ 10b.
(1) Die nach den §§ 51 bis 55 und 57 NAG bei der Antragstellung erforderlichen Urkunden und Nachweise, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, sind auf Verlangen der Behörde zusätzlich in einer Übersetzung ins Deutsche vorzulegen.
(2) Urkunden und Nachweise sind auf Verlangen der Behörde nach den jeweils geltenden Vorschriften in beglaubigter Form vorzulegen.
(3) Im Fall des Antrags auf Ausstellung einer Anmeldebescheinigung oder einer Aufenthaltskarte eines Kindes binnen sechs Monaten nach der Geburt entfällt, sofern das Kind noch nicht über einen Reisepass oder einen Personalausweis verfügt, das Erfordernis der Vorlage des gültigen Reisepasses oder Personalausweises.
(4) Für im Wege des Datenfernverkehrs gemäß § 19 Abs. 1a NAG gestellte Anträge gemäß §§ 53a und 54a NAG gilt § 6 Abs. 5 sinngemäß mit der Maßgabe, dass das Reisedokument oder der Personalausweis vor der Ausstellung der Dokumentation der Behörde vorzuweisen ist.
Zuletzt aktualisiert am
02.07.2026
Gesetzesnummer
20004470
Dokumentnummer
NOR40278856
Lizenziert vom RIS (ris.bka.gv.at - CC BY 4.0 DEED)
