Rechtssatz
Gemäß § 3 Abs 1 JN ist der Rekurs gegen die Entscheidung des Erstgerichts von dem vorgesetzten Kreis- oder Landesgericht zu erledigen. Es geht daher nicht an, dass der Oberste Gerichtshof, ohne dass die zweite Instanz in der Sache selbst entschieden hätte, über den gegen den erstrichterlichen Beschluss eingebrachten Rekurs entscheidet (7 Ob 277/64). (Hier wies das Rekursgericht den Rekurs als gemäß § 261 Abs 6 ZPO unzulässig zurück. Der Oberste Gerichtshof behob diesen Beschluss und trug dem Rekursgericht die sachliche Entscheidung über den Rekurs auf).
| 4 Ob 597/75 | OGH | 02.12.1975 |
Auch |
| 1 Ob 794/76 | OGH | 22.12.1976 |
Auch; Veröff: JBl 1978,102 |
| 7 Ob 690/78 | OGH | 12.10.1978 |
Auch |
| 7 Ob 591/81 | OGH | 07.05.1981 |
Auch; Veröff: RZ 1982/28,89 |
| 7 Ob 763/82 | OGH | 23.11.1982 |
Auch |
| 7 Ob 621/92 | OGH | 12.11.1992 |
Beisatz: In Fällen, in denen die Begründung des Zurückweisungsbeschlusses inhaltlich die sachlichen Abweisungsgründe erfasst, wird jedoch von diesem Grundsatz aus Gründen der Prozessökonomie dann eine Ausnahme gemacht, wenn das unbillige Ergebnis vermieden werden kann, dem Rekursgericht die Fassung des abweisenden Beschlusses auch im Spruch seiner Entscheidung aufzutragen. (T1) |
Dokumentnummer
JJR_19701118_OGH0002_0070OB00203_7000000_001
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