117. Verordnung der Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, mit der die Ausländerbeschäftigungsverordnung geändert wird
Auf Grund des § 1 Abs. 4 des Ausländerbeschäftigungsgesetzes – AuslBG, BGBl. Nr. 218/1975, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 87/2025, wird verordnet:
Die Ausländerbeschäftigungsverordnung – AuslBVO, BGBl. Nr. 609/1990, zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 59/2024, wird wie folgt geändert:
1. In § 1 Z 2 wird nach der Wortfolge „am Akademischen Gymnasium Innsbruck,“ die Wortfolge „an der Volksschule Saggen Siebererschule, an der Volksschule Kufstein Sparchen, an der International School Kufstein Tirol,“ eingefügt.
2. Nach § 1 Z 6 wird folgende Ziffer 6a eingefügt:
- „6a. Ausländerinnen und Ausländer, die in Österreich im Rahmen
- a) eines Nostrifikationsverfahrens nach dem Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (GuKG) oder
- b) einer Ausbildung nach dem Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (GuKG)
ein im Nostrifikationsbescheid oder im Lehrplan vorgeschriebenes Berufspraktikum absolvieren;“
3. In § 2 erhält Abs. 11 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 59/2024 die Bezeichnung „13“ und folgender Abs. 14 wird angefügt.
„(14) § 1 Z 2 und Z 6a in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 117/2026 treten mit dem der Kundmachung folgenden Tag in Kraft.“
Schumann
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