77. Verordnung der Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, mit der die Beträge für die Studienbeihilfe, die Studienbeihilfe nach Selbsterhalt und das Studienabschluss-Stipendium für das Studienjahr 2025/26 sowie die Zuverdienstgrenze für das Kalenderjahr 2025 festgesetzt werden (Studienbeihilfen-Valorisierungsverordnung 2025)
Auf Grund des § 32a in Verbindung mit § 75 Abs. 46 und 47 sowie § 76 Abs. 2 des Studienförderungsgesetzes 1992, BGBl. Nr. 305/1992, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 97/2024, wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen verordnet:
§ 1. Die Beträge gemäß § 26 Abs. 1, 2, 5, 6 und 7, § 31 Abs. 1 und 4 sowie § 52b Abs. 1 Studienförderungsgesetzes 1992, BGBl. Nr. 305/1992, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 174/2022, werden unter Bedachtnahme auf die Verordnung, mit der der Anpassungsfaktor für das Jahr 2025 festgesetzt wird, BGBl. II Nr. 291/2024, wie folgt festgesetzt:
- 1. Betrag gemäß § 26 Abs. 1 431 Euro
- 2. Betrag gemäß § 26 Abs. 2 321 Euro
- 3. Betrag gemäß § 26 Abs. 5 309 Euro
- 4. Betrag gemäß § 26 Abs. 6 38 Euro
- 5. Betrag gemäß § 26 Abs. 7 154 Euro
- 6. Betrag gemäß § 31 Abs. 1 1082 Euro
- 7. Betrag gemäß § 31 Abs. 4 1121 Euro
- 8. Mindestbetrag gemäß § 52b Abs. 1 850 Euro
- 9. Höchstbetrag gemäß § 52b Abs. 1 1457 Euro
§ 2. Die Zuverdienstgrenze gemäß § 29 iVm § 32a Abs. 1a und § 75 Abs. 47 StudFG für das Kalenderjahr 2025 beträgt 17.212 Euro.
§ 3. Studierende, denen eine Studienbeihilfe für das Sommersemester 2025 und das Wintersemester 2025/26 bewilligt wurde, erhalten ab 1. September 2025 eine Studienbeihilfe in der auf Basis der Beträge gemäß § 1 zu berechnenden Höhe, ohne dass es eines eigenen Antrags bedarf.
§ 4. (1) § 1 und 3 treten mit 1. September 2025 in Kraft.
(2) § 2 tritt mit 1. Jänner 2026 in Kraft.
Holzleitner
Lizenziert vom RIS (ris.bka.gv.at - CC BY 4.0 DEED)
